4. April 2008

“Ich rauch’ ab und zu gern mal einen Joint”

geschrieben in Interviews |

Ich rauch’ ab und zu gern mal einen Joint“, gesteht Moritz Bleibtreu in einem Interview mit der Zeitschrift In. Im neuen Film Chiko, der dieses Jahr in die Kinos kommen wird, spielt Moritz einen Dragonbaron; auch schon in vorigen Filmen in denen er mitwirkte ging es um Drogenkonsum, wie zum Beispiel die Kifferkomödie Lammbock.
Weiter sagt Moritz, dass “Rausch meiner Ansicht nach ein gutes Recht von Menschen” ist. “Wichtig ist nur, dass man sich selbst unter Kontrolle hat. Wie bei allem gilt: Es kommt auf die Menge an.

An sich ist es nichts neues, was Moritz in dem Interview mit dem Magazin In verlauten ließ, so sagte er bereits in einem Interview mit dem Journal für die Frau im Oktober 2002: “Mit Drogen wird bei uns wie im Mittelalter umgegangen. Ich rauch’ ab und zu gern mal einen Joint, und ich bin trotzdem nicht auf den Kopf gefallen und auch kein langhaariger Kiffer. Man sollte eine kontrollierte Abgabe für Drogensüchtige einrichten, um den Schwarzmarkt einzudämmen, aber Hasch könnte wirklich toleriert werden.”

Was haltet ihr von Moritz’ Einstellung zum Thema Cannabis?
Schreibt uns eure Kommentare in diesem Beitrag!

Weiterführende Informationen zu dem Thema Hasch, Marihuana, Cannabis findet ihr unter folgenden Links:
Drugcom – Ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Cannabislegal – Initiative für das Legalisieren von Cannabis
Wikipedia – Noch mehr Informationen zu Cannabis

Mehr zu den beiden Interviews gibt es hier:
Moritz Bleibtreu im Magazin In
Journal für die Frau vom Oktober 2002

Dieser Eintrag wurde erstellt am Freitag, 4. April, 2008 um 10:35 und ist veröffentlicht in der Kategorie Interviews. Du kannst die Antworten zu diesem Beitrag in dem RSS 2.0 feed verfolgen. Du kannst eine Nachricht hinterlassen, oder den Eintrag zurückverfolgen.

Es gibt zurzeit 16 Kommentare zu ““Ich rauch’ ab und zu gern mal einen Joint””

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  1. 1 Scesca sagte am 6. April, 2008:

    Als Schauspieler ist man für viele Menschen ein Vorbild. Vorbilder sollten Drogen jeglicher Art nicht verharmlosen und sich dafür “einsetzen”. Ich finde Herr Bleibtreus Aussagen über seinen gelegentlichen Konsum von Cannabis teilweise verantwortungslos gegenüber seinen jüngeren und älteren Fans.
    Mfg “Scesca”

  2. 2 Ralle sagte am 6. April, 2008:

    bin nicht der meinung,das herr bleibtreu den cannabis konsum befürwortet,da es an jedem selbst liegt,es wird ja niemand beeinflusst oder gar gezwungen zu konsumieren.es gibt mehr menschen,die ein alkoholproblem haben.denn wie kann es sein das unsere sportler,die eine vorbild funktion haben und werbung für alkohol machen und der staat auch noch mit verdient! also sind legale drogen ok? vieleicht sollten sich die leute mal darüber gedanken machen,was ist schädlicher alkohol oder cannabis? zudem wurde cannabis schon von den alten ägyptern konsumiert und ist ein hervoragendes schmerzmittel. welches bei krebstherapien eingesetzt werden sollte, aber nein, lieber pumpt man diese menschen zusätzlich mit der chemieschenkeule voll. Mfg Ralle und Sanny

  3. 3 Katrin sagte am 7. April, 2008:

    Eine Droge beeinflusst unwiederlegbar das menschliche Wahrnehmungsvermögen – in welchem Grad auch immer.

    Ausserdem wird Canabis nicht umsonst als Einstiegsdroge gesehen – insofern ist eine proklamierende Legalisierungsdebatte darüber in heutiger Zeit nicht angebracht.

    Diese Haltung Herr Bleibtreus verwundert in Angesicht der schützeneden Einstellung die er in seine privaten Angelegenheiten sonst pflegt. Anscheinend hält er sein Publikum für intelligent genug.

    Doch in harten Zeiten wo Jugendliche positive Vorbilder brauchen reicht es nicht wenn zumindest der Lehrer den Prediger spielt. Vielmehr sind gerade auch Vorbilder aus Filmen dazu berufen das Kiffen nicht zu verharmlosen.

    Immerhin hängt dem Ruf des bekifften Prominenten auch der der bittere Geschmack der Maßlosigkeit bei. Auch wenn tatsächlich manche von ihnen die Menge einhalten so sollten sie davon ausgehen,daß irgendein Jugendliche/r das nicht kann.

    Daher sollte man manchmal seine Meinung revidieren können um wahrhafte Stärke zu sein. Andererseits braüchten wir hann Sportler nicht mehr zu bestrafen, wenn sie gedopet haben… Alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Aber die Zusichnahme einer Droge in einer sich betäubenden Form (eventuellen Schmerzes) hat ganz sicher keine Vorteile. Für Niemeanden.

  4. 4 Paul sagte am 17. April, 2008:

    Guten Tag,

    ich bin 25 Jahre alt und bin Student der Rechstwissenschaften.Und wers genau wissen will: In Deutschland regiert Ignoranz und Lobbyistentum.Jeder Gegner von Cannabis sollte sich eines bewußt sein.Der Handel um unser Volk mit Alkohol und Nikotin zu “vergiften” wird von ganz oberster Stelle unterstützt!In unser stark christlich geprägten Kultur ist “Gras” einfach verdammt worden.Wer von ihnen weiß denn zum Beispiel das selbst bis in die 50 er Jahre auch in Deutschland Cannabis bei Staatsempfängen geraucht wurde?Die USA haben weltweit für das Verbot gesorgt.Die Frage die sich stellt warum weitaus schädlichere Substanzen wie Alkohol und Nikotin dann erlaubt sind?!Ganz einfach ….das Geld!Lobbyistentum!Und Gras hat in Deutschland keine Lobby!Bitte bitte verstehen sie meine Intention nicht falsch!Ich bin sehr sehr strikt gegen den Konsum durch Jugendliche bzw generell gegen einen übermäßigen Konsum von egeal welcher Substanz…..vom Schokoriegel bis zum Cannabis ebend.Aber sie müssen auch verstehen: Cannabis ist nicht LSD!!!Cannabis ist nicht Cokain!!Cannabis ist nicht Heroin!!Die starken Drogen sind meiner Meinung nach ein sehr große Gefahr für Menschen egal welchen Alters!Und gehören deshalb verboten.Aber ein Prominenter der einfach mal ab und an einen durchzieht zu kritisieren?Vorbildfunktion?!Ja sicher…Das dürfte sich auf Leute die teenies als Zielgruppe haben sicherlich zu Recht beziehen.Ich will nur für alle hoffen,welche hier und da kritisierend auf Leute wie Moritz Bleibtreu gucken ein gutes Vorbild für ihre eigenen Kinder sind.Denn alles beginnt im ganz kleinen.Und wenn das alle kapierten gäbe es sicher mehr positive Aufklärung…und dadurch hoffentlich weniger “Opfer” durch Drogen.Tja moritz….falls du das(was ich nicht glaube) irgendwann mal liest…ich fand dich schon immer sympathisch egal ob als murat oder ebend als prominenten…..zieh durch!Und vergiss nie……das Leben ist zu kurz…..grins……Grüße aus dem Norden……

    Ps. Zum Thema Einstiegsdroge!Längst wiederlegt.!!!!!Einstiegsdroge ist und bleibt Alkohol danach gehts meist direkt über zu Amphetaminen..etc.. und dann sitzt man richtig im Mist……also laßt die Finger von solcher Scheiße!!!

  5. 5 ScescaScesca88 sagte am 2. Juni, 2008:

    Man, statt mal objektiv zu betrachten erst mal schön in den Arsch kriechen… ^^

  6. 6 loelai sagte am 9. Juni, 2008:

    Rausch meiner Ansicht nach ein gutes Recht von Menschen” ist. “Wichtig ist nur, dass man sich selbst unter Kontrolle hat. Wie bei allem gilt: Es kommt auf die Menge an.”

    -Genau das sage ich auch immer ;-) Also ich finds nicht schlimm was moritz bleibtreu da tut.

    alles andere was ich darüber denke hat mein vorredner Paul schon gesagt.

    Sind es nicht meistens betrunkene die die ganzen tödlichen Unfälle bauen??
    Oder wenn Mann betrunken nachhause kommt und seine frau grün und blau schlägt?

    und für alkohol wird werbung gemacht…
    what???

  7. 7 ScescaScesca88 sagte am 13. Juni, 2008:

    Mein Gott, dann holt Euch doch eine Psychose und haltet Eure Eltern für FBI-Agenten! Leute wie Ihr sind sowieso das Letzte, Leute, die früher oder später soziale Konflikte haben werden, wenn nicht jetzt schon. Und das merkt Ihr noch nicht einmal.

  8. 8 Tom sagte am 25. Juni, 2009:

    das ist eine typische aussage von einem fetten bierbäuchigen typ (meistens angetrunken..ist ja schon 3 uhr mittags), mit nem pils in der hand, der dann sagt “man siehst du assozial mit deinem joint aus”. aber das ist dann rechtens…denn alkohol ist ja ok…aber cannabis nicht…das geht hier in deutschland ja gar nicht. sinnlos. das belegt auch die wissenschaft.

    ich bin NICHT für drogen wie heroin, lsd, xtc und co. aber ist euch bewusst das alkohol eine der gefährlichsten drogen ist? die gesellschaft sagt alkohol ist ok, cannabis nicht. die gesellschaft hat aber schon sehr viel gesagt, was dann doch ziemlich mies war. gerade hier in deutschland. ich glaube es konsumieren mehr teenis mit 14 wodka als weed. das wird sich durch eine legalisierung nicht ändern, denn gras gibts überall. in holland funktioniert das wunderbar (prozentual gibts dort weniger kiffer als hier). die, die kiffen wollen, sollen halt kiffen…wieso auch nicht, was machen sie denn schon? eine psychose, die kann ich mir einfangen…aber genauso kann ich mich ins koma saufen. aufklären ist die lösung. nicht immer als erwachsener dagegen steuern und verbote aussprechen. konsum in lebensfreundlichen maßen lehren!

    soziale konflikte…ja die hab ich jetzt gerade durch intolerante menschen, die den medien und der gesellschaft glauben.

  9. 9 dampfnudel sagte am 9. Juli, 2009:

    Es wäre schön wenn sich mehr Prominente zum kiffen bekennen würden. Dadurch würden vielleicht viele Leute, die keinerlei praktische Erfahrungen damit haben, vielleicht mal ihre Vorurteil überdenken. Ich bin berufstätig, sportlich aktiv, habe viel soziale Kontakte mit und ohne kiffen und ich rauche auch gelegentlich. Eine Legalisierung würde ja keinen zum kiffen zwingen (Jugendliche schon gar nicht), sondern nur die Konsumenten entkriminalisieren und dem Schwarzmarkt Einnahmen entziehen, die dann für gute Zwecke eingesetzt werden könnte. Z.B. auch Jugendtreffs, in denen sich Jugendliche ohne Cannabis die Zeit vertreiben könnten.
    Herr Bleibtreu hat meinen vollen Respekt und meine volle Zustimmung. Dankeschön Moritz!

  10. 10 Andreas sagte am 1. Dezember, 2009:

    Danke Moritz !!!!

    Kämpf für unsere Rechte !!!

    Wir sind nur kriminelle weil man uns kriminalisiert !!!

    meine oma hat immer früher scheierbembel geraucht , aber cannabis ist was böses !!!

  11. 11 Zik sagte am 23. Februar, 2010:

    Ich denke dass Herr Bleibtreu richtig argumentiert. An Alkoholskonsum sterben jährlich allein in Deutschland tausende von Menschen, Familien, welche durch Alkoholismus zerstört werden oder darunter leiden sind heute keine Seltenheit mehr. Viele Gewalttaten, wie Körperverletzung finden unter Alkoholeinfluss statt. An Zigaretten sterben jedes Jahr mehr Menschen als an Mord, im Straßenverkehr und AIDS zusammen. Trotzdem sind Alkohol und Zigaretten legale und gesellschaftlich vollkommen akzeptierte Drogen. An Cannabisprodukten ist nachweislich noch nie ein Mensch gestorben, es ist keine körperliche Abhängigkeit möglich, und die psychische Abhängigkeit ist nicht wahrscheinlicher als die nach Alkohol und weit nicht so wie die nach Nikotin.
    Genau wie mit Alkohol und Nikotin, so sollte man mit Cannabis auch verantwortungsbewusst umgehen, das Argument “Einstiegsdroge” ist schlicht falsch, da man gerade durch die Illegalität der Droge in Dealerkreise gerät, somit Kontakt zu andern Drogen wahrscheinlicher werden. Somit würde eine Entkriminalisierung auch dafür sorgen, dass sich der Konsument nicht mehr in kriminelle Kreise begibt. In den Niederlanden gibt es weit weniger Heroin oder Alkoholabhängige als in Deutschland, woran das wohl liegen mag?

  12. 12 Britta sagte am 16. April, 2010:

    Also ich würde unglaublich gerne… und ich möchte sagen es ist einer meiner allergrößten wenn nicht der größte Wunsch überhaupt… Ich würd gern mal ein mit Moritz rauchen! Wirklich… Was ist schon dabei? Ich mag es wenn er lacht…

  13. 13 Herr K. sagte am 26. Mai, 2010:

    Ich finde es ganz und gar nicht verantwortungslos, da er ein politisches Engagement zeigt, dass auch bei unserer rebellischen Jugendfraktion auf heftiges Kopfnicken stoßen wird. Eine vernünftige Hanfpolitik wäre in Deutschland wirklich angebracht, darum finde ich – ich rezitiere: “Mit Drogen wird bei uns wie im Mittelalter umgegangen.”

    Halb Deutschland ist doch bereits dem grünen Alltagsversüßer verfallen und besorgen kann man sich seinen abendlichen Retter nur beim Gangster um die Ecke, der mit HipHop-Klamotten und dröhnender Handymusik einen auf dicke Hose macht. Die meisten Jugendlichen rutschen eben über diese Flitzpiepen in den heftigen Konsum von Suchtdrogen wie Kokain.

    Cannabis ist von Seiten Suchtpotenzial und Schädlichkeit her, weitaus weniger kritisch als Zigaretten und Alkohol, die mittlerweile schon bei 13-Jährigen toleriert werden. Und dann will man mir als Erwachsenem verbieten, einen Joint zu rauchen?
    Nein… Cannabis sollte im freien Handel unter guten Konditionen und qualitativen Bedingungen erhaltbar sein, um besagten Drogenkarrieristen entgegenzuwirken und ein wenig Ruhe in das Ganze zu bringen. Chemische Rauschmittel sollten weiterhin verboten bleiben, jedoch die Gesetze gelindert werden.

    Das ist meine Ansicht im Résumée: Cannabis=legal – verbesserte Hanfpolitik.
    Holland wird schließlich auch nicht von Anarchie und einer Welle halluzinierender Schizophrener heimgesucht. ;]

    MfG, Herr K.

  14. 14 Herr K. sagte am 26. Mai, 2010:

    @ScescaScesca88.
    Sie sind durchaus von Intoleranz, Igoranz und einem festgefahrenen Bild an Stereotypen geplagt.
    “Leute wie ihr sind das Letzte” …
    Ich sage dazu einfach nichts, da mir ob Ihrer Ignoranz einfach die Worte fehlen.
    Das Einzige das noch zu sagen bleibt ist, dass ich in meinem Berufsstand sicher nicht “das Letzte” bin. Und ich halte meine Eltern auch nicht “für FBI-Agenten”. Selten so einen Schwachsinn gehört.

    MfG, Herr K.

  15. 15 naturaaaa sagte am 18. November, 2010:

    @ScescaScesca88
    ich persönlich besuch ein gymnasium .
    mach meina bi dieses jahr.
    wahrscheinlich 1.3 -1.4
    und barze gerne 2-3 mal die woche

  16. 16 naturaaaa sagte am 18. November, 2010:

    abi :)

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