Dem am 13. August 1971 in München geborenen Moritz Bleibtreu wird das Talent zum Schauspieler quasi in die Wiege gelegt.
Seine Mutter ist die mehrfach ausgezeichnete Monica Bleibtreu und sein Vater der 1998 verstorbene Schauspieler Hans Brenner.
Schon früh steht somit auch für Moritz fest, dass er Schauspieler werden will. Mit seiner Mutter zieht er nach Hamburg und bekommt 1977 eine Rolle in “Neues aus Uhlenbusch”.
In der 11. Klasse bricht Moritz die Schule ab und geht mit 17 nach Paris, wo er als Au-Pair arbeitet.
Die Liebe führt ihn dann nach Italien, wo er etwa ein Jahr lang lebt. Dann verbringt er einige Zeit in New York, wo er Schauspielunterricht nimmt.
Mit 21 Jahren kehrt er nach Hamburg zurück und fängt als Schauspieler am Hamburger Schauspielhaus an.
Ab 1993 dreht er auch einige kleinere Fernsehfilme und fällt erstmal auch in dem Kinofilm “Stadtgespräch” auf. Der Durchbruch kommt dann schließlich zwei Jahre später mit “Knocking on heaven’s door”. Für seine Rolle als Abdul bekommt Moritz im gleichen Jahr auch den Ernst-Lubitsch-Preis. Durch den Film “Lola rennt” wird Moritz Bleibtreu auch im Ausland bekannt.
Kurze zeit später dreht Moritz auch zum ersten Mal mit seinem guten Freund Fatih Akin. 2001 erhält den Deutschen Filmpreis für den von Fatih Akin geschriebenen Film “Im Juli”. Und auch der Film “Das Experiment” erregt großes Aufsehen. 2006 erhält Moritz schließlich auf der Berlinale den silbernen Bären für seine schauspielerische Leistung in “Elementarteilchen”.
Moritz Bleibtreu lebt derzeit in Hamburg.